Die Gussmodellausstellung

Die Gussmodellausstellung gibt einen schönen Überblick über die vielseitige Herstellung von gusseiserenen Produkten aus Forsvik. Ab dem späten 19. Jahrhundert bis zum Jahr 1977 war die Herstellung von gusseisernen Produkten der bedeutendste Produktionszweig auf „Forsviks Bruk“.

Die Entwicklung der Städte mit Straßenbeleuchtungen und Abwassersystemen schuf einen großen Bedarf an gusseisernen Produkten und „Forsviks Bruk“ lieferte solche landesweit. Hier wurde alles von Bratpfannen und Laternen bis hin zu riesigen Ventilen, die in der Schiffsfahrt Verwendung fanden, gefertigt.

Lieferungen an die „Eriksbergswerft“ in Göteburg dominierten die Produktion. Dies hatte jedoch zur Folge, dass die Gießerei mit dem Konkurs der Werft auch geschlossen wurde.

Über 10 000 Gussmodelle

Ungefähr 40 Personen arbeiteten in der Eisengießerei. Das Herstellen der Formen, das Gießen und das Säubern des Gutes gehörten zu den Arbeitsaufgaben.

Die Holzmodelle, die für das Gießen benötigt wurden, wurden von den Tischlern in Forsvik hergestellt. Die Modelle sehen wie die fertigen Gegenstände aus. In die Abdrücke, die diese im Sand der Gussform zurückließen, wurde später das geschmolzene Metall gegossen.

Updated: 2017-07-26 16:32